Zusammenfassung Effi Briest, Don Carlos, Dantons Tod, Verwirrungen des Zögling Törleß, Kassandra, der Vorleser und mehr
Hey.
Für alle die Deutsch im Abitur haben bietet Abicast Zusammenfassungen und Interpretationen aller Lektüren die relevant sind in Form von Podcasts:
Theodor Fontane Zusammenfassung Effi Briest und Interpretation:
http://www.abicast.de/episoden/d_009_theodorfontane_effibriest.mp3
Robert Musil Zusammenfassung Die Verwirrungen des Zöglings Törleß und Interpretation:
http://www.abicast.de/episoden/d_008_robertmusil_dieverwirrungendeszoeglingstoerless.mp3
Christa Wolf: Zusammenfassung Kassandra und Interpretation:
http://www.abicast.de/episoden/d_007_christawolf_kassandra.mp3
Georg Büchner Zusammenfassung Dantons Tod und Interpretation:
http://www.abicast.de/episoden/d_006_georgbuechner_dantonstod.mp3
Friedrich Schiller Zusammenfassung Don Carlos und Interpretation:
http://www.abicast.de/episoden/d_005_friedrichschiller_donkarlos.mp3
Bernhard Schlink Zusammenfassung Der Vorleser und Interpretation:
http://www.abicast.de/episoden/d_004_bernhardschlink_dervorleser.mp3
Gotthold Ephraim Lessing Zusammenfassung Emilia Galotti und Interpretation:
http://www.abicast.de/episoden/d_002_gottholdephraimlessing_emiliagalotti.mp3
Theodor Fontane Zusammenfassung Irrungen Verwirrungen und Interpretation:
http://www.abicast.de/episoden/d_001_theodorfontane_irrungenwirrungen.mp3
Für die unter euch die Probleme mit Lyrik und Gedichten haben gibt es noch:
http://www.abicast.de/episoden/d_003_lyrik.mp3
Ihr könnt die Teile herunterladen indem ihr Rechtsklick->Ziel speichern unter.. macht auf jedem der Links.
Mir persönlich haben diese Abicasts sehr geholfen, ich hoffe das tun sie euch auch.
Für die die genau wissen wollen was im Abi gefragt ist im PDF-Format:
Abitur Deutsch 2010
http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur-gost/getfile.php?file=1091
Abitur Deutsch 2011
http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur-gost/getfile.php?file=1200
Abitur Deutsch 2012
http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur-gost/getfile.php?file=2000
#2joe_a(Punkte: 0) schrieb am 17.04.10 um 12:21 Uhr:
Ich poste hier jetzt die Gedichte die im Lyrik-Podcast analysiert werden.
Hier die ersten zwei:
Nachdem er durch Metzingen gegangen war
von Robert Gernhardt
Dich will ich loben: Häßliches,
du hast so was Verläßliches.
Das Schöne schwindet, scheidet, flieht -
fast tut es weh, wenn man es sieht.
Wer Schönes anschaut, spürt die Zeit,
und Zeit meint stets: Bald ist's soweit.
Das Schöne gibt uns Grund zur Trauer.
Das Häßliche erfreut durch Dauer.
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Endstation
von Wondraschek Wolf
Ich stand an der Bushaltestelle
und wartete;
und als der Bus kam, stieg ich ein
und wartete wieder.
Vor mir kümmerte sich ein Mädchen um ihren Kerl
und weil ich nichts zu tun hatte, schaute ich zu
wie sie an seinem Hals hing und manchmal nach hinten
schaute zu mir, der nach vorne schaute zu ihr.
Ich stand im Bus,
schaukelte mit den Beinen die Straße aus
und dachte an garnichts;
irgendwann stieg ich aus, ging nachhause
und dachte:
"Es gibt nichts, was einen Mann einsamer macht
als das leise Lachen am Ohr eines anderen."
#3joe_a(Punkte: 0) schrieb am 17.04.10 um 12:51 Uhr:
Kleine Aster
Ein ersoffener Bierfahrer wurde auf den Tisch gestemmt.
Irgendeiner hatte ihm eine dunkelhellila Aster
zwischen die Zähne geklemmt.
Als ich von der Brust aus
unter der Haut
mit einem langen Messer
Zunge und Gaumen herausschnitt,
muß ich sie angestoßen haben, denn sie glitt
in das nebenliegende Gehirn.
Ich packte sie ihm in die Brusthöhle
zwischen die Holzwolle,
als man zunähte.
Trinke dich satt in deiner Vase!
Ruhe sanft,
kleine Aster!
Gottfried Benn (1912)
#4joe_a(Punkte: 0) schrieb am 17.04.10 um 13:46 Uhr:
Andreas Gryphius
Tränen des Vaterlandes
Wir sind doch nunmehr ganz, ja mehr denn ganz verheeret!
Der frechen Völker Schar, die rasende Posaun
Das vom Blut fette Schwert, die donnernde Karthaun
Hat aller Schweiss, und Fleiss, und Vorrat aufgezehret.
Die Türme stehn in Glut, die Kirch' ist umgekehret.
Das Rathaus liegt im Graus, die Starken sind zerhaun,
Die Jungfern sind geschänd't, und wo wir hin nur schaun
Ist Feuer, Pest, und Tod, der Herz und Geist durchfähret.
Hier durch die Schanz und Stadt rinnt allzeit frisches Blut.
Dreimal sind schon sechs Jahr, als unser Ströme Flut
Von Leichen fast verstopft, sich langsam fort gedrungen.
Doch schweig ich noch von dem, was ärger als der Tod,
Was grimmer denn die Pest, und Glut und Hungersnot,
Dass auch der Seelen Schatz so vielen abgezwungen.
(1636)
#5joe_a(Punkte: 0) schrieb am 17.04.10 um 14:04 Uhr:
Die Krüge
An den langen Tischen der Zeit
zechen die Krüge Gottes.
Sie trinken die Augen der Sehenden leer und die Augen der Blinden,
die Herzen der waltenden Schatten,
die hohle Wange des Abends.
Sie sind die gewaltigsten Zecher:
sie führen das Leere zum Munde wie das Volle
und schäumen nicht über wie du oder ich.