Sozialwissenschaften: Klassischer Wirtschaftsliberalismus
-> historische Einordnung
- Ende 18. Jhrd.
- industr. Revolution
- geistesgeschichtl. : Aufklärung/Naturrecht
- Vertreter: Adam Smith (1723-1790)
-> Menschenbild
Mensch als homo oeconomicus
(eigener Nutzen, Minimaxprinzip)
-> These
Das freie Spiel der (Markt-) Kräfte ergibt eine harmonische Ordnung
-> Bedingung
Wettbewerb lenkt als „unsichtbare Hand“, Ordnungsrahmen
->Rolle des Staates
setzt Rahmenbedingungen:“Nachtwächterstaat“
Die Finanzkrise (Interview mit Prof. Krahnen, 22.09.08)
-> Wie konnte es dazu kommen?
1929: USA: 2-Teilung des Bankensystems in:
- Geschäftsbanken
- Investmentbanken:
auf Firmen- u. Kapitalmarktgeschäfte beschränkt, ohne Banken-Kontrolle (Ordnungspol.)
Nach 11.9.2001: Politik des billigen Geldes in den USA
HHpr: -Zinsen->+Ankauf von Immobilien->+P f. Immob. ->+Ankauf...
Banken: Investmentbanken kaufen von Geschäftsbanken Kredite ->
neue Produkte: undurchschaubar
Banker erhalten bei Verkauf Provisionen: falsche Anreize (psycholog.)
Gier (psycholog.)
Ende 2006: +Zinsen -> Kredite werden teurer
-P f. Immobilien -> +A bei –N -> -P
=> Banken können Kredite nicht mehr einfordern->
Misstrauen (psycholog.): leihen sich gegenseitig kein Geld mehr, verkaufen Zertifikate
-> Kredite/Zertifikate nichts mehr wert -> -Kurse, Zusammenbruch von Investmentbanken
Lösung(ordnungspol.):
- mehr Risikotransparenz
-weltweite Zusammenarbeit bei Aufsicht
- Banken müssen mehr Rücklagen bilden
Schrieb joe_a am 20.11.09 um 14:55 Uhr