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Geschichte: Referat: K. und k. Österreich-Ungarn Ultimatum an Serbien 23.7 (Juli) 1914

Das Attentat von Sarajevo, bei dem am 28. Juni 1914 der Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg, ermordet wurden, war Anlass einer der größten Anlässe für das Ultimatum Österreich-Ungarns an Serbien

Wer: K. und k. Österreich-Ungarn
Was: Ultimatum
An wen: k. Serbien
Wann: 23.Juli 1914, Julikrise
Frist: 48 Stunden

Das Ultimatum:
- Österreich-Ungarn stellt kurzfristiges und, wie es glaubte, unerfüllbares Ultimatum an Serbien

Und forderte:
- Die Unterdrückung jeglicher Aktionen und Propaganda gegen die territoriale Integrität der österreichisch-ungarischen Monarchie
- gerichtliche Untersuchung des Attentats vom 28. Juni 1914 unter Mitwirkung österreichisch-ungarischer Beamter forderte
- sofort Schritte gegen Narodna Obrana einleiten, dessen gesamte Progagandamittel zu konfiszieren und in derselben Weise gegen die anderen Vereine und Vereinigungen in Serbien einzuschreiten
- Beteiligte am Attentat aus dem Staatsdienst, Militärdienst und Beamtentum entfernen
- Bestimmte Personen festzunehmen
- Aufklärung

Serbien daraufhin:
- akzeptiere fast alle Forderungen
- wies allerdings die Mitwirkung österreichischer Beamter bei den innerstaatlichen Untersuchungen zurück, da dies einen Eingriff in seine staatliche Souveränität bedeutet hätte
- [...]Die königlich serbische Regierung glaubt, daß es im gemeinsamen Interesse liegt, die Lösung dieser Angelegenheit nicht zu überstürzen und ist daher, falls sich die k. u. k. Regierung durch diese Antwort nicht für befriedigt erachten sollte, wie immer bereit, eine friedliche Lösung anzunehmen, sei es durch Übertragung der Entscheidung dieser Frage an das internationale Gericht im Haag, sei es durch Überlassung der Entscheidung an Großmächte, welche an der Ausarbeitung der von der serbischen Regierung am 18./31. März 1909 abgegebenen Erklärung mitgewirkt haben. [...]


Als Folge der Zurückweisung der Mitwirkung österreichischer Beamter bei den innerstaatlichen Untersuchung

Schrieb joe_a am 20.11.09 um 15:03 Uhr

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